Sturmschaden. Welche Versicherung zahlt?


Ratgeber Haus & Garten | Nach „Mike“ tobte nun das Orkantief „Niklas“ mit mehr als 100 Stundenkilometern von Nordwesten nach Südosten über Deutschland. Schwere Sturmschäden an Häusern und Fahrzeugen durch abgerissene Äste und umgestürzte Bäume sind zu erwarten.

Doch welche Versicherung zahlt überhaupt Sturmschäden.

Die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI) gibt wichtige Tipps … Eine häufige Frage, die der GVI-Präsident, Siegfried Karle, regelmäßig nach einem Unwetter beantworten muss ist, welche Versicherung die Regulierung der Sturmschäden übernimmt. Die Gebäudeversicherung und Hausratversicherung übernimmt Sturmschäden, z. B. bei Schäden an Solaranlagen, Wintergärten und Fenstern. Dringt in Folge eines Sturmes Regenwasser ins Gebäude und beschädigt den Hausrat, greift die Hausratversicherung. Hagelschäden am Auto sind im Rahmen der Teil- oder Vollkaskoversicherung abgedeckt“, erläutert Siegfried Karle.

Ratgeber Haus & GartenWichtig für den Versicherungsschutz bei Sturmschäden ist, dass An- und Umbauten an einer Immobilie der Versicherung vorab gemeldet werden. Wurde ein Wohnhaus nachträglich mit einer Photovoltaikanlage aufgerüstet, ist es wichtig, eine bestehende Gebäudeversicherung auf einen möglich Einschluss des Risikos zu überprüfen. Viele Hausbesitzer sind überrascht, dass ihre Versicherung keine Absicherung bei eindringendem Regenwasser durch Starkregen übernehmen. Ein Versicherungsschutz besteht nur, wenn die wichtige Elementarversicherung in der Gebäudeversicherung oder Hausratversicherung mit vereinbart ist.

Ausführliche Informationen und hilfreiche Tipps zur Schadensvorsorge stehen auf geldundverbraucher.de kostenlos zur Verfügung.

 

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