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BGH stoppt Benachteiligung von Mietern bei Schönheitsreparaturen

Wenn Vermieter eine Wohnung unrenoviert an Mieter übergeben, sind Klauseln im Mietvertrag zu fälligen Schönheitsreparaturen ungültig: Mieter müssen in diesen Fällen weder während der Mietzeit noch beim Auszug renovieren. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Ratgeber-Haus-GartenDas Gericht in Karlsruhe stoppte damit die Praxis von Vermietern, die die Kosten für Schönheitsreparaturen unrenovierter Wohnungen oftmals auf Mieter abwälzen. Laut BGH ist es eine unangemessene Benachteiligung des Mieters, wenn er die Kosten für die Beseitigung von Gebrauchsspuren tragen soll, die nicht er, sondern ein Vormieter verursacht hat.

Wenn Vermieter eine Wohnung unrenoviert an Mieter übergeben, sind Klauseln im Mietvertrag zu fälligen Schönheitsreparaturen ungültig. Mieter müssen in diesen Fällen weder während der Mietzeit noch beim Auszug die Wohnung renovieren oder für unterlassene Renovierungen Schadenersatz zahlen. (AZ. VII ZR 185/14 u.a.)

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