Heizen und lüften in der Übergangszeit

Ratgeber Haus & Garten |  Besonders zu Beginn der Heizsaison, wenn sich der Organismus erst wieder an die kühlen Außentemperaturen gewöhnen muss und es einen ständig fröstelt, werden Räume überheizt. Dabei spart nur ein Grad weniger rund sechs Prozent Heizkosten. Als grobe Orientierung gilt: Tagsüber reicht in den Wohn- und Arbeitsräumen eine Temperatur von 21º Celsius aus.

Der vergangene Sommer hat es gezeigt: Die Heizperiode richtet sich nicht immer nach dem Kalender. Regnerische Tage und kühle Abende haben so manchen Hausbesitzer überlegen lassen, die Heizung anzustellen. Wäre da nicht die Befürchtung, dass die Kosten ins Unermessliche steigen. Meistens lohnt sich der ganztägige Betrieb der Zentralheizung jedoch aufgrund der relativ milden Tagestemperaturen nicht. In derartigen Fällen bietet sich als Alternative ein Kamin- oder Kachelofen an.

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Je nach Holzart unterscheidet sich der Heizwert von Brennholz. Dieser bezieht sich auf die Menge an Wärmeenergie, die bei der Verbrennung im Kaminofen gewonnen wird. Die besten Werte haben Laubfesthölzer wie Buche, Eiche, Esche und Robinie. Bei diesen Holzarten liegt der Heizwert bei 2.100 kWh pro Raummeter. Gleich im Anschluss folgen Kastanie, Birke, Ulme und Ahorn mit einem Heizwert von 2.000 oder 1.900 kWh.

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Richtig lüften – Entweder ganz oder gar nicht…

Dauerlüften durch gekippte Fenster ist energetisch ein absolutes No-Go. Nicht nur, dass der nötige Luftaustausch so gar nicht stattfindet. Auch die Schimmelgefahr steigt, weil die Fensterlaibungen zu stark auskühlen.

Richtig ist Stoßlüften. Dabei werden mehrere Fenster – am besten gegenüberliegende – komplett geöffnet, damit sich die Luft vollständig austauscht. In der Übergangszeit darf etwas länger gelüftet werden. Zehn bis fünfzehn Minuten pro Lüftungsvorgang sind ein gutes Maß. So kann die noch verhältnismäßig warme und feuchtehaltige Außenluft genug von der überschüssigen Feuchtigkeit aus den Wohnräumen aufnehmen.

Wie oft und wann gelüftet werden muss, lässt sich am einfachsten an einem Hygrometer, das den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft anzeigt, ablesen. Als Richtwert gilt: 40 bis 60 Prozent Luftfeuchte sind ok und angenehm. Wichtig ist vor allem: Räume wie das Bad oder die Küche, in denen naturgemäß mehr Feuchtigkeit anfällt, müssen natürlich häufiger gelüftet werden.

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